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    #CrowdvsCorona | 3 Min Lesedauer

    Aescuvest-Geschäftsführer Patrick Pfeffer: „Europaweit gemeinsam gegen Corona“

    CrowdDesk ermöglicht den Kapitalzugang per Crowdinvesting-Kampagne auch über Landesgrenzen hinweg in ganz Europa. Unser Kunde Aescuvest nutzt diese Möglichkeit nun im Kampf gegen das Coronavirus und hat die Kampagne TakeBackControl gestartet. Sie bringt europaweit Investoren und Unternehmen zusammen, um medizinische Projekte zur Bekämpfung und Erforschung der Corona-Pandemie zu finanzieren. Welche Maßnahmen damit konkret finanziert werden und wie Unternehmen sich beteiligen können, erklärt Geschäftsführer Patrick Pfeffer im Interview.

    Hallo Patrick, Aescuvest hat vergangene Woche seine Kampagne #TakeBackControl gestartet. Was hat euch dazu bewogen?

    Nicht jeder hat es in der Pandemie leicht. Viele Existenzen stehen vor dem Ruin, sämtliche Kulturveranstaltungen werden abgesagt, Social-Distancing ist gefordert und die gesundheitlichen Gefahren für Risikogruppen sind immens. Wir bei Aescuvest haben uns gefragt, wie wir gesellschaftliche Verantwortung übernehmen können. Als Finanzierungsplattform für Start-ups und Ideen aus dem Gesundheitsbereich sind wir gut in der Branche vernetzt. Das wollen wir nutzen und einen Beitrag leisten.

    Worin liegt dieser Beitrag?

    Fördermittel stoßen irgendwann aus verschiedenen Gründen an ihre Grenzen. Sie können ausgeschöpft sein, die Auflagen sind nicht erfüllbar, sie reichen nicht aus, oder der Beantragungs- und Vergabeprozess dauert zu lange. Mit Aescuvest haben wir eine Plattform geschaffen, auf der wir in kurzer Zeit mithilfe eines Crowdinvestments die Finanzierung von Forschungsprojekten und den Zugang zum Markt ermöglichen können.

    Warum ist Crowdinvesting ein Instrument, um das Coronavirus zu bekämpfen?

    Weil Crowdinvesting recht schnell relativ hohe Summe zusammenbringen kann. Im Gegensatz zur Bankfinanzierung brauchen die Initiatoren keine Sicherheiten, sondern ein gutes Projekt mit einem vertrauenswürdigen Team dahinter. Und nicht zuletzt läuft der Prozess komplett digital ab, was in diesen Tagen natürlich ein noch gewichtigeres Argument ist. Wir gehen außerdem davon aus, dass sich auch viele Bürger beteiligen und mehr zur Bekämpfung des Virus beitragen wollen, als nur zu Hause zu bleiben.

    Angenommen ich habe eine Forschungsidee, mit der ich bei der Bekämpfung von COVID-19 helfen kann. Wie geht es weiter?

    Zuallererst steht die Frage im Raum: Welche Anforderungen gibt es und welches Volumen an Geldern möchte ich einsammeln? Grundsätzlich kommen für uns alle Gründer, Start-ups und Forschungsunternehmen, die einen Bezug zu COVID-19 haben, in Frage. Wer eine konkrete Idee hat, vielleicht sogar schon einen Businessplan, der kann sich online bei uns damit bewerben. Dabei ist die sorgfältige Bewertung der Idee durch unser Expertengremium ein Punkt, den wir nicht auslassen können. Auch wenn es schnell gehen soll, wir haben natürlich auch eine sehr hohe Verantwortung gegenüber den Investoren. Erst dann stellen wir das Vorhaben für ein Funding online.

    „Wir sind gut in der Gesundheitsbranche vernetzt. Das wollen wir im Kampf gegen COVID-19 nun nutzen.“

    Gibt es Kooperationspartner, die euch bei eurem Projekt unterstützen?

    Wir haben weitere Crowdinvesting-Plattformen eingeladen, sich an den Kampagnen via Co-Fundings zu beteiligen. Wir haben dafür eine breite Resonanz erhalten. Unter #CrowdBeatsCorona wollen wir so gemeinsam zeigen, wozu alternative Finanzierungswege in der Lage sind.

    Eure Kampagne läuft mittlerweile einige Tage. Wie sahen die ersten Projektanfragen aus?

    Wir haben rund 30 Anfragen aus ganz Europa und aus Israel erhalten. Nicht alles davon ist finanzierungsfähig. Aber es ist ein breites Spektrum an Themen – von Diagnose, über Wirkstoffentwicklung und Impfstoffsuche, bis hin zur Herstellung von Schutzkleidung oder Telemedizin. Mit fünf Unternehmen sind wir bereits in sehr konkreten Gesprächen.

    Vielen Dank für das Gespräch, Patrick!

     

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    Emil

    Emil studiert Wirtschaftsingenieurswesen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Er unterstützt das CrowdDesk-Team in den kommenden Monaten im Bereich Content Marketing.

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