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    Marketing Featured | 4 Min Lesedauer

    Das Crowdfunding-Video: Darauf kommt es an

    Was schauen sich Anlegerinnen und Anleger als Erstes an, wenn sie auf eine Crowdfunding-Kampagne stoßen? Das Crowdfunding-Video! Über ein Video lassen sich authentisch alle wichtigen Informationen rüberbringen. Was gilt es zu beachten?

    Das Video zählt zu den wichtigsten Elementen einer Crowdfunding-Kampagne. Für Unternehmen ist es die Grundlage ihres Marketings bei einer Schwarmfinanzierung. Mithilfe von Videos können Emittenten alle wichtigen Informationen darstellen und bei den Anlegerinnen und Anlegern Vertrauen schaffen. Warum sind gerade Videoinhalte für Crowdfinanzierungen geeignet?

    Warum ein Video fürs Crowdfunding?

    „Um uns heutzutage zu informieren oder einen Überblick zu verschaffen, nutzen wir vermehrt audiovisuelle und multimediale Inhalte“, erklärt Tobias Marhoffer. Er ist Geschäftsführer bei Mountain Lane Studios und hat schon mehr als 40 Videos für Crowdfunding-Projekte für CrowdDesk-Kunden gedreht. Videoinhalte bieten schnelle Orientierung und Informationsbeschaffung. Außerdem sind sie leichter zu konsumieren und bieten einen größeren Unterhaltungswert als z. B. Text- oder Bildformate. Für Marhoffer ist das ideale Crowdfunding-Video deshalb ein Mix aus Reportage und Werbefilm.

    Welche Kosten dabei auf Unternehmen zukommen, hängt auch immer von den äußeren Bedingungen ab. Grundsätzlich bewegt sich der Kostenrahmen für ein professionell produziertes Crowdfunding-Video im vierstelligen Bereich.

    CrowdDesk_Videoproduktion CrowdfundingCrowdDesk_Crowddfunding-Video

     

     

     

     

     

     

     

    Die Vorteile eines Crowdfunding-Videos

    Laut Tobias Marhoffer muss ein Crowdfunding-Video vor allem Authentizität vermitteln: „So schaffen wir für die Anlegerinnen und Anleger ein klares Bild, was im Video vorgestellt wird.“ Gerade bei Vermögensanlagen sollten die Informationen ruhig und sachlich, aber auch unterhaltsam vermittelt werden.

    Mit authentischen Videoinhalten lässt sich Vertrauen schaffen. Vertrauen in Crowdfunding-Projekte ist das wichtigste Gut, das Unternehmen haben. Anlegerinnen und Anleger wollen ganz genau wissen, worin sie ihr Geld investieren und wem sie es anvertrauen.

    Mit einem Video lassen sich Unternehmen und Personen vorstellen. Das schafft einen Bezug zum Menschen. „Damit haben Investorinnen und Investoren nicht nur die bloßen Zahlen und Fakten eines Investments in Textform vor sich“, sagt Marhoffer. Vielmehr erhalten sie ein Bild vom Unternehmen, den Menschen und den Projekten. Dafür eignen sich Videoinhalte ideal.

    Mit einem Video lassen sich klare Botschaften vermitteln. Dabei sind die ersten 30 Sekunden entscheidend. Die Zuschauerinnen und Zuschauer müssen sofort wissen, worum es geht. Die wichtigsten Botschaften gehören an den Anfang eines Videos und lassen sich mit Audio und Bewegtbild am besten rüberbringen.

    Planung & Konzeption: Im Vorfeld des Drehs

    Idealerweise gibt es im Vorfeld des Drehs einen Vor-Ort-Termin. „Ein Regisseur oder Aufnahmeleiter schaut sich die Location erst einmal an“, erklärt Tobias Marhoffer. Unter Berücksichtigung der Crowdfunding-Kampagne folgt die Entwicklung eines Konzepts oder Drehbuchs unter der Berücksichtigung einer Shooting-Liste. Anschließend wird mit allen beteiligten Akteuren ein Drehtag vereinbart – und dann heißt es Film ab!

     

    Der ideale Aufbau eines Crowdfunding-Videos

    Das Video sollte nicht länger als drei Minuten dauern. Tobias Marhoffer orientiert sich eher an der Zwei-Minuten-Marke, sagt aber auch: „Je kürzer und präziser die Informationen untergebracht werden, desto besser.“ Folgende Punkte sollten aber in jedem Fall in ein Crowdfunding-Video vorkommen:

    1. Zu Beginn steht ein kurzes Intro mit hohem Wiedererkennungswert. Darin enthalten sind die wichtigsten Informationen des Crowdfunding-Projekts: Projektname, Volumen, Rendite, Laufzeit und Tilgung.
    2. Dann folgt ein Establishing-Shot. Das bedeutet eine Eröffnungssequenz, um Ort und Kontext vorzustellen. Meist mit einer totalen Kameraeinstellung oder einem Drohnenflug.
    3. Anschließend gibt es die persönliche Vorstellung des Unternehmens und der Personen dahinter.
    4. Der Emittent erklärt sein Crowdfunding im Detail: Was soll finanziert werden? Welche Relevanz hat das Projekt? Warum ist eine Finanzierung über die Crowd sinnvoll?
    5. Call-to-Action: Der Emittent fordert die Zuschauerinnen und Zuschauer dazu auf, in das Projekt zu investieren. Dazu erzählt er in ein bis zwei Sätzen die Vorteile einer Investition auf.

     

    Das macht ein Crowdfunding-Video besser

    • - Je kürzer, desto besser.
    • - Informationen knapp und auf den Punkt präsentieren. Dabei ruhig und sachlich, bleiben.
    • - Frei sprechen
    • - Eine freundliche Ausstrahlung
    • - Spannung und Aufmerksamkeit erzeugen.
    • - Storytelling berücksichtigen: Ein Video ist eine in sich geschlossene Geschichte mit Einleitung, Hauptteil und Schluss.
    • - „Say no to vertical Videos“: Videos im Querformat aufnehmen. Das eignet sich auch besser für Social-Media-Kanäle.
    • - Bei einem Crowdfunding mit Gewinnbeteiligung sind Unternehmen dazu verpflichtet, klar und deutlich einen Risikohinweis im Video einzubauen.
    • - Zum Schluss: Klarer Aufruf und Handlungsempfehlung an Zuschauerinnen und Zuschauer abgeben.

    Das gehört nicht in ein Crowdfunding-Video

    • - Wer zu viele Informationen übermitteln will, der überfordert seine Zuschauerinnen und Zuschauer.
    • - Ein Crowdfunding-Video ist kein Werbefilm für Unternehmen. Es dient den Anlegerinnen und Anlegern, um sich näher über das Projekt zu informieren.

    Das Video ist der ideale Aufschlagpunkt für ein Crowdfunding-Projekt. Um Anlegerinnen und Anleger direkt zu überzeugen, müssen Unternehmen jedoch einiges beachten. Gut umgesetzt, trägt das Video aber in jedem Fall zu einem erfolgreichen Crowdfunding bei.


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    Bildquelle: Pexels.com

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