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    Wie sich BVT für den digitalen Vertrieb von Finanzprodukten rüstet

    Der Münchner Asset Manager BVT digitalisiert seinen Finanzvertrieb mithilfe der Software von CrowdDesk. Im Gespräch mit Jens Freudenberg, Bereichsleiter Private Kunden, geht es um die Vorteile der Digitalisierung für Finanzanlagenvermittler und Emissionshäuser und wie sich die Sachwertbranche erfolgreich digital positioniert.

    Herr Freudenberg, was war das ausschlaggebende Argument für die Zusammenarbeit mit CrowdDesk?

    Wir hatten uns schon länger mit der Umsetzung einer digitalen Zeichnungsstrecke befasst und uns unterschiedliche Lösungen angeschaut. Bei CrowdDesk hat uns schlussendlich überzeugt, dass das Thema Onlinefinanzvertrieb seit 2015 aktiv gelebt und mit Herzblut weiterentwickelt wird. Damit liegen fundierte Erfahrungen vor, von denen wir als BVT profitieren können. CrowdDesk hat seine digitale Lösung zudem mit spannenden Komponenten verknüpft, die uns als Vertrieb begeistern.

    Von welchen Komponenten waren Sie überzeugt?

    Zum einen besteht über den hauseigenen Marktplatz CrowdDesk NEXT bereits ein Netzwerk an Vermittlern, die sich Emissionen verschiedener Initiatoren aussuchen können und damit auch Zugriff auf unsere digitalisierten Produkte haben. Daraus ergeben sich Anknüpfungspunkte für eine Zusammenarbeit mit ganz neuen Partnern. Außerdem bietet uns die CrowdDesk-Lösung eine Möglichkeit, neben §34f2-Vermittlern auch Finanzprofis ohne diese Zulassung über ein Tippgebermodell anzubinden. Als einer der ersten Anbieter von Alternativen Investmentfonds konnten wir die Integration des neuen Produktsegments aktiv mitgestalten – und wollen nun gemeinsam mit CrowdDesk den digitalen Vertrieb für AIF revolutionieren!

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    Welche Vorteile bringt die CrowdDesk-Software für BVT?

    Digitalisierte Prozesse bedeuten effizientere und fehlerärmere Prozesse. Das gilt vor allem auch im Finanzanlagenvertrieb. Über die digitale Zeichnungsstrecke stellen wir sicher, dass bei uns eingehende Beitrittserklärungen immer auf Basis der aktuellen Zeichnungsunterlagen erfolgen. Auch die anschließende Verarbeitung der Anlegerdaten ist viel einfacher und weniger fehlerbehaftet, das System insgesamt sehr nutzerfreundlich. Neben den vertriebsorientierten Komponenten wie dem Vermittler-Marktplatz und der Anbindungsmöglichkeit von Tippgebern, können wir über CrowdDesk neue Zielgruppen erschließen – insbesondere jüngere, online-affine Kunden.

    Der Finanzvertrieb sieht sich vielfältigen Veränderungen gegenüber. Wie kann die Digitalisierung dabei helfen, diesen beizukommen?

    Tatsächlich werden die rechtlichen Anforderungen an Vertriebe immer umfangreicher. Digitale Unterstützung kann hierbei deutliche Erleichterung bringen. Nach dem Software-as-a-Service-Prinzip können Vermittler mit CrowdDesk ihre komplette Vertriebsarbeit digital bestreiten: Angefangen bei der Auswahl der Finanzanlagen über die Zeichnung für die Anleger bis hin zu deren Betreuung und der Portfolioverwaltung.

    "Mit CrowdDesk können Vermittler  ihre komplette Vertriebsarbeit digital bestreiten: von der Auswahl der Finanzanlagen über die Zeichnung bis zur Anlegerbetreuung."

    Welche Vorteile haben Finanzanlagenvermittler von diesen digitalen Neuerungen?

    Das bedeutet erhebliche Zeitgewinne, die wiederum ins Kerngeschäft des Vermittlers – das persönliche Kundengespräch – investiert werden können. Auch die Professionalisierung der Angebotspräsentation zahlt auf die Abschlusszahlen der Finanzanlagenvermittler ein. Auf der anderen Seite sinken in der Regel die Verwaltungskosten je Kunde. Als weiteren Bonus erhöht die digitalisierte Vertriebsarbeit die Rechtssicherheit für Vermittler, FinVermV-Konformität eingeschlossen. Die Bedienung der Software erfordert keinerlei IT-Vorkenntnisse. Neben Finanzanlagenvermittlern können auch Finanzprofis ohne 34f-Zulassung ihren Kunden Zugang zu exklusiven Investments verschaffen.

    Wie sieht aus Sicht von BVT die ideale Zusammenarbeit von digitalen und analogen Vertriebskanälen aus?

    Für BVT ist eines ganz klar: die digitale Zeichnungsstrecke soll ein ergänzender Service für unsere Vermittler und deren Kunden sein, keinesfalls ein Substitut. Idealerweise bieten Vertriebe beide Varianten parallel an und können dadurch ihrerseits Prozesse vereinfachen und neue Zielgruppen erschließen. Auch hier haben wir die CrowdDesk-Lösung als sehr praxisorientiert kennengelernt, denn die digitale Zeichnungsstrecke lässt sich ganz einfach in die Homepage eines Vermittlers einbinden – beziehungsweise bietet CrowdDesk NEXT einen komfortablen Zugang zur digitalen Vertriebsschiene, wenn keine eigene Homepage betrieben wird.

    "Für Finanzanlagenvermittler bedeutet die digitale Zeichnungsstrecke: Zeitgewinn, Rechtssicherheit, Senkung der Verwaltungskosten und mehr Zeit für die persönliche Kundenberatung."

    Welche Vorteile haben Finanzanlagenvermittler von einem zusätzlichen digitalen Vertriebskanal?

    Ähnlich wie sich Webinare als Ergänzung von Präsenzveranstaltung im Vertrieb etabliert haben, wird die digitale Zeichnung die analogen Vertriebsprozesse bereichern und Vermittlern damit die Möglichkeit geben, auf die Wünsche und Vorlieben des Kunden zu reagieren. Vorteilhaft zeigt sich die Nutzung digitaler Vertriebskanäle, wie eingangs erwähnt, insbesondere auch im Hinblick auf die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben wie zum Beispiel der FinVermV und klaren Vorteilen bei der Dokumentation. Und nervenschonend wirkt sie sich sicher dahingehend aus, dass Zeichnungen stets auf Basis aktueller Unterlagen erfolgen. Insgesamt bringt die digitale Unterstützung einen Abbau von Bürokratie mit sich – sowohl für Vermittler als auch Initiatoren.

    Warum sollten Emissionshäuser auf einen digitalen Vertriebsweg für ihre Produkte setzen?

    Die digitale Zeichnungsstrecke vereinfacht Prozesse und merzt mögliche Fehlerquellen rund um die Zeichnungsunterlagen und die Datenerfassung aus. Zudem trägt sie zur Kosteneffizienz bei. Und ganz wichtig: sie eröffnet der Sachwertbranche eine Brücke in die Zukunft, denn nur über moderne Zugangswege lassen sich auch jüngerer, vermögende Anleger mobilisieren. Nur so kann sich die Sachwertbranche gegenüber anderen digitalen Anlagealternativen erfolgreich positionieren.

    Vielen Dank für das Gespräch, Herr Freudenberg!

     

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