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    Kapital Digital Featured | 2 Min Lesedauer

    Umfrage: Die Nutzung digitaler Finanzprodukte in Deutschland

    Die Digitalisierung des Finanzvertriebs schreitet voran. Doch was ist Verbrauchern in Deutschland wichtig, wenn es um Vermögensanlagen im Internet geht? Bei welcher Zielgruppe können Emissionshäuser und Finanzvermittler mit welchen Argumenten ansetzen, wenn sie digitale Kapitalanlagen zur Zeichnung anbieten? Das wollten wir in einer repräsentativen Meinungsumfrage wissen. Die Ergebnisse bieten einen ersten Anhaltspunkt für alle, die sich mit dem Thema beschäftigen.

    Welche Eigenschaften haben Verbraucherinnen und Verbraucher, die ihr Geld im Internet investieren? Sind ihnen die Aspekte Zuverlässigkeit und niedrige Gebühren wichtig? Oder doch eher ein schneller Abschluss und eine attraktive Verzinsung?

    Das alles erfahren Sie in der repräsentativen Meinungsumfrage, die das Marktforschungsunternehmen Civey im Auftrag von CrowdDesk durchgeführt hat. Sie ist für alle Akteure interessant, die sich mit der Digitalisierung des Finanzvertriebs beschäftigen und ihr eigenes Geschäft konsequent weiterentwickeln und digitalisieren wollen. 

    Was erwartet Leserinnen und Leser? Hier ein kleiner Vorgeschmack:

    CrowdDesk_Umfrage_Digitale Finanzprodukte

    Analyse: Wer sein Kapital in eine digitale Vermögensanlage wie einen AIF investiert, der tut das in größeren Summen. Ein Viertel der Befragten (25,2 %) würde mehr als 10.000 Euro anlegen. 18,6 % gaben zudem an, zwischen 5.000 und 10.000 Euro anzulegen. Die grundsätzliche Bereitschaft zu hohen Investitionssummen scheint also gegeben zu sein. Das verwundert bei Sachwertefonds erstmal nicht, liegt die durchschnittliche Zeichnungssumme in der Praxis jenseits der 10.000 Euro-Grenze. Verbraucher sind, in geringerem Ausmaß, dazu bereit kleinere Tickets von 1.000 bis 5.000 Euro (8,4 %) und weniger als 1.000 Euro (7,2 %) zu zeichnen. Die größte Gruppe machen jedoch die Befragten aus, die noch unsicher in Bezug auf die Höhe der Investitionssumme sind. Mehr als ein Drittel (38,3 %) stimmten dieser Aussage zu.

    Was bedeutet das für Emittenten? Die Kosten für einen AIF sind aktuell hoch, sodass Investitionssumme erst ab 10.000 oder 20.000 Euro in Frage kommen und rentabel sind. Bei einer digitalen Zeichnungsstrecke ändert sich das grundlegend, da die Kosten signifikant sinken. Dementsprechend ist auch die Mindestzeichnungssumme geringer und spricht mehr Anleger an. Mit geringeren Kosten und einer kleineren Zeichnungssumme können Emissionshäuser und Finanzvermittler eine größere Zielgruppe ansprechen.

    Was bedeutet das für die Anlegerinnen und Anleger? Die noch unentschlossene Befragten gilt es zu überzeugen. Eine geringe Einstiegshürde kann dabei helfen. Kleine Investitionssummen, die für einen herkömmlichen Sachwertefonds derzeit nicht relevant sind, kommen in Frage. Sie können mit gesenkten Kosten und dadurch geringeren Zeichnungssummen ihr Portfolio diversifizieren.

    Einen ersten Überblick über die Zielgruppe, die der professionelle Finanzvertrieb bei seiner Ansprache berücksichtigen kann, gibt es hier:

    CrowdDesk_Umfrage_Digitale Finanzprodukte

    Weitere Erkenntnisse, wie z. B. die Höhe der Investitionssumme, die Anlegerinnen und Anleger bereit sind zu investieren, oder die wichtigsten Merkmale, die eine digitale Kapitalanlage aufweisen muss, finden Sie in den kostenlosen Studienergebnissen:

    Jetzt Studie herunterladen

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