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    DKB AG: Crowdfunding mit der DKB-Crowd

    Die DKB AG engagiert sich bereits seit mehr als 20 Jahren für ökologische und soziale Projekte. Diesem Engagement fügt die Bank nun ein weiteres Instrument hinzu: die Crowdfunding-Plattform DKB-Crowd.

    „Menschen miteinander verbinden, um nachhaltige Projekte zu realisieren“, so beschreibt Volker Will, Leiter des Fachbereichs Bürgerbeteiligung bei der Deutschen Kreditbank AG, die Motivation, eine nachhaltige Gestaltung unternehmerischen Handelns umzusetzen.

    Mit einem Crowdfunding lässt sich genau das verwirklichen. Deutschlands größte Direktbank hat sich für diesen Weg entschieden und kooperiert seit September 2019 mit der DKB Crowdfunding GmbH, einer 100%igen Tochtergesellschaft von CrowdDesk, die die Crowdfunding-Plattform DKB-Crowd betreibt.

    Crowdfunding für DKB der logische Schritt: „Nachhaltigkeit liegt in unserer DNA“

    Bereits seit Ende der 1990er-Jahre engagiert sich die DKB AG im Bereich Nachhaltigkeit und unterstützt mit seinen Krediten ökologische und soziale Projekte. 1996 wurde die erste Windkraftanlage finanziert, gefolgt von der ersten Biogasanlage 1998 und der ersten Kita 2002.

    Inzwischen sind es mehr als 4.500 Wind-, Solar- und Biogasanlagen, die die Direktbank gefördert hat. Außerdem hat das Berliner Geldinstitut bis heute den Bau von 1.050 Kitas und Schulen unterstützt.

    „Unser Ziel ist es, das zu finanzieren, was Menschen zum Leben brauchen: Wohnraum, Schulen, Kitas, Infrastruktur und Krankenhäuser sowie Wasser und Energie“, erklärt Volker Will, Leiter des Fachbereichs Bürgerbeteiligungen bei der DKB.

    DKB Crowd_Logo

    Dabei verfolgt die Bank ein dezidiertes Ziel: 77,8 Prozent der ausgegebenen Kredite zahlen auf die Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen ein. 

    Mit den SDG haben die Vereinten Nationen 17 Ziele formuliert, die der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene dienen sollen. Die Kooperation der DKB AG mit der DKB-Crowd knüpft unmittelbar daran an.

    Die Crowdfunding-Plattform bietet der Bank weitere Möglichkeiten, nachhaltige und soziale Projekte zu verwirklichen. So wirkt Kapital so gelenkt, dass es Zwecken dient, die zum Umweltschutz beitragen. Sustainable Finance ist das Stichwort.

    Über die DKB-Crowd können Anlegerinnen und Anleger in verschiedene nachhaltige Projekte aus dem Bereich erneuerbare Energien, soziale Infrastruktur und Immobilien zu investieren. So ermöglicht es die DKB Crowd schon ab einem geringen Betrag sich finanziell an diesen Projekten zu beteiligen, ganz nach dem Motto: „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele.“

    DKB-Crowd: ökologische und soziale Projekte im Fokus

    „In den vergangenen Monaten haben wir seitens unserer Geschäfts- und Privatkunden eine große Nachfrage nach Crowdfunding-Lösungen erfahren“, sagt Volker Will. Mit der DKB-Crowd erhalten Geschäftskunden nun eine weitere Finanzierungsmöglichkeit, wohingegen Privatkunden eine alternative digitale Geldanlage geboten werde.

    Volker Will_DKB Crowd_Crowdfunding-Plattform

    Privatkunden haben die Chance, schon ab 250 Euro in nachhaltige und regionale Projekte zu investieren. Für Unternehmen bietet die Plattform der DKB-Crowd mehrere Vorteile: Einerseits eine Ergänzung zum klassischen Bankkredit, andererseits die Gewinnung von Akzeptanz für nachhaltige Projekte, z. B. aus dem Bereich erneuerbare Energien. „Das ist gerade im Rahmen regionaler Vorhaben oft ein entscheidender Faktor“, weiß Will.

    Welche Vorteile haben Geschäfts- und Privatkunden mit der DKB-Crowd?

    Ein weiterer Vorteil für Geschäftskunden: der positive Imageeffekt. Denn mit einem Crowdfunding-Projekt können sich Unternehmen in einem innovativen Umfeld positionieren, das digitale Investitionslösungen anbietet.

    Damit bestätigt sich der Trend, der sich in den vergangenen Jahren bereits abgezeichnet hat: Immer mehr Banken entdecken Crowdfunding zur Erweiterung ihres digitalen Geschäftsmodells für sich. So schreitet die Digitalisierung von Banken weiter voran.

    Auf diesem Gebiet arbeitet CrowdDesk bereits mit der sozial-ökologisch orientierten GLS Bank sowie der VR Bank Würzburg zusammen. „Das war ein Grund für die Kooperation: Wir wollten mit einem Dienstleister zusammenarbeiten, der bereits über Erfahrungen im Crowdfunding-Bereich verfügt“, erklärt Volker Will.

    Mit dem Betreibermodell zur eigenen Crowdfunding-Plattform für Banken

    DKB-Crowd_Crowdfunding_Betreibermodell_CrowdDesk

    Dabei greift die DKB-Crowd auf das von CrowdDesk entwickelte Betreibermodell zurück. Die neu gegründete Betreibergesellschaft und die DKB-Crowd agieren als White-Label-Lösung frei vom eigentlichen Kernbankengeschäft. Die Crowdfunding-Plattform arbeitet mit einer eigenständigen technologischen Infrastruktur und bildet so die Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen der DKB AG und CrowdDesk.

    Bisher finanzierten Unternehmen und Projektentwickler über die DKB-Crowd fünf Projekte. Darunter waren Vorhaben aus dem Bereich erneuerbare Energien, aber auch die Finanzierung von Schulausstattung. Dabei kam eine Gesamtsumme von  rund 5,3 Millionen Euro zusammen. Das Besondere: Die Projekte finanzierten sich alle  innerhalb weniger  Tage. 

    Der Erfolg der DKB-Crowd zeigt, wie Kapital sinnvoll wirken kann, um nachhaltige oder soziale Projekte zu realisieren. Die Crowdfunding-Plattform bietet Anlegerinnen und Anlegern die Möglichkeit in Projekte zu investieren, die einen gesellschaftlichen Mehrwert bieten und dabei gleichzeitig attraktive Renditen versprechen.

     

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