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    Stories Featured | 5 Min Lesedauer

    Crowdinvesting für Start-ups: eROCKIT

    Mit Pedalen auf Tempo 90 beschleunigen? Mit dem Elektromotorrad des Brandenburger Start-ups eROCKIT Systems geht das. Bei der Finanzierung setzt das Start-up erfolgreich auf Crowdinvesting – gerade in Zeiten von Corona.

    „Mehr als 100 Termine mussten wir seit März absagen“, erzählt Andreas Zurwehme. Er ist Geschäftsführer von eROCKIT, einem der spannendsten Projekte, die es derzeit im Bereich Elektromobilität gibt. Auf Messen, Roadshows und anderen Veranstaltungen hätte das Brandenburger Start-up sein Elektromotorrad, das „eROCKIT“, in diesem Sommer der Öffentlichkeit präsentiert – doch dann kam Corona und der damit verbundene Lockdown. „Alle Events wurden abgesagt. Die Präsentation des eROCKIT mussten wir in die digitale Welt verschieben.“

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    Die Corona-Pandemie hat die gesamte Wirtschaft schwer getroffen, besonders die finanzielle Unterstützung von Start-ups blieb zurück. Zwar hat sich die Bundesregierung mittlerweile auf die Rahmenbedingungen geeinigt. Doch bis das Geld tatsächlich in allen Bundesländern fließt, kann es noch dauern.

    eROCKIT von Corona betroffen

    Auch die Brandenburger waren von der Pandemie betroffen. Als Produktionsbetrieb ist das bei Berlin angesiedelte Unternehmen auf Zulieferer angewiesen. Doch die Lieferkette brach zunächst einmal zusammen. „Wir arbeiten mit 70 internationalen Zulieferern zusammen. Bis heute verspüren wir Nachwirkungen in der Lieferkette, mussten mehrere Lieferanten ersetzen und neu zertifizieren“, sagt Geschäftsführer Andreas Zurwehme.

    Für das Start-up zunächst ein schwerer Schlag. eROCKIT Systems hat eine innovative Technologie geschaffen, dessen kupplungsfreier Direktantrieb sich der menschlichen Pedalsteuerung anpasst. Je nachdem, wie man seine Muskelkraft einsetzt, wird diese um multipliziert und sorgt für den Antrieb – und ein außergewöhnliches Fahrerlebnis.

    CrowdDesk_Andreas Zurwehme_eROCKIT

    Finanzierung für Start-ups in Deutschland schwierig

    Mit dieser Technik ist der eROCKIT weit über Deutschland hinaus bekannt. Das Brandenburger Start-up produziert „Made in Germany“ und verzeichnet eine hohe Nachfrage – dennoch gestaltet sich die Finanzierung schwierig. Laut Zurwehme liege das vor allem daran, dass es gerade für Start-ups im Produktionsbereich schwierig sei, eine Finanzierung über Venture Capital (VC) zu erhalten.

    Die Finanzierung gehört zu den größten Herausforderungen für Start-ups in Deutschland. Laut dem Deutschen Startup Monitor 2019 sind viele junge Unternehmen durch den Kapitalmarkt unterversorgt. Das liegt vor allem an fehlenden Möglichkeiten in den Bereichen VC und Business Angels. Mehr als 80 % müssen auf Erspartes zurückgreifen, knapp 30 % auf Family and Friends. Crowdinvesting hat sich als Säule der Finanzierung für Start-ups indes noch nicht durchgesetzt: nur 4,3 % nutzen es bisher als Kapitalquelle.

    Crowdinvesting als Finanzierungsalternative für Start-ups?

    Auch eROCKIT Systems hat sich zunächst über eigene Finanzmittel seines Gründungsteams finanziert: „Wir haben als Gründungsgesellschafter bisher alles Kapital selbst aufgebracht“, erklärt Andreas Zurwehme die bisherigen Finanzierungsquellen des Start-ups. Doch mit Beginn der Corona-Krise wurde schnell klar, dass es noch weiterer Mittel bedarf.

    eROCKIT entschied sich für den alternativen Finanzierungsweg über ein Crowdinvesting mit CrowdDesk. Auf invest.erockit.de können Investoren in das Start-up investieren. „Wir wollen unsere Community nicht nur emotional, sondern auch am direkten finanziellen Erfolg teilhaben lassen – und das langfristig“, beschreibt Zurwehme die Motivation hinter der Crowdinvesting-Kampagne. So verfolge man den Traum einer emissionsfreien Mobilität mit weniger Lärm und Staus auf den Straßen.

    Vorteile eines Crowdinvesting für Start-ups

    Mit der Kombination aus attraktiver Rendite in ein ökologisches und nachhaltiges Produkt trifft das junge Unternehmen den Nerv der Zeit. Seit Kampagnen-Start Ende Mai hat das Start-up knapp 60.000 Euro Mezzanine-Kapital eingesammelt, um damit die Produktion seiner Elektromotorräder schneller voranzutreiben.

    Die Nachfrage nach dem eROCKIT ist enorm. Mit mehr Kapital kann effizienter produziert und zu besseren Konditionen eingekauft werden. „Das zeigt einerseits, dass die Menschen an uns und unser Produkt glauben. Andererseits bietet uns die Kampagne auch die Möglichkeit, andere direkt daran teilhaben zu lassen“, freut sich Andreas Zurwehme.

    Vor allem die einfache technische Umsetzung und Art der Beteiligung – sich schon mit drei Klicks am Projekt zu beteiligen – hat eROCKIT überzeugt. Ein Crowdinvesting bietet dem Start-up auch die Möglichkeit mit den Anlegerinnen und Anlegern ins Gespräch zu kommen und sich Feedback einzuholen. Zudem war das Gründerteam um Andreas Zurwehme vom Marketing-Effekt überzeugt, wenn sich viele Menschen an der Finanzierung und dem Erfolg eines jungen Unternehmens beteiligen.

     

    Unabhängigkeit bleiben, Investoren immer wieder nutzen

    Für Start-ups wie eROCKIT bietet ein Crowdinvesting viele Vorteile:

    • - Wer die Crowd für seine Finanzierung nutzt, behält die Entscheidungsgewalt. Denn es werden keine Stimmrechte abgegeben.
    • - Zugleich erhalten Privatinvestoren die Chance, die Gründer- und Unternehmenskultur mitzugestalten und nachhaltige Start-ups und Innovationen zu fördern.
    • - Wer sich einmal ein Investorennetzwerk aufgebaut hat, der kann es immer wieder ansprechen. Start-ups haben einen stetigen Finanzierungsbedarf und können einen Teil dessen mit der Crowd abdecken.
    • - Wie bei eROCKIT können junge Unternehmen sich direkt mit ihrer Community in Verbindung setzen. Dies kann sinnvoll sein, um mit einem gut geplanten und verbesserten Produkt an den Start zu gehen oder das bestehende Produkt fortlaufend zu verbessern.

    „Mit der Technologie von CrowdDesk können wir so Menschen auf vielen Ebenen zusammenbringen, das ist eine große Chance für Start-ups und Anleger gleichermaßen“, sagt Geschäftsführer Andreas Zurwehme.

    CrowdDesk ermöglicht effiziente Finanzierung

    Für das Unternehmen, das 2018 moderne Produktionshallen in Hennigsdorf bei Berlin bezogen hat, war es wichtig, dass alle Investoren wissen, dass das Investment direkt in das Unternehmen und die Produkte fließt.

    Mit dem CrowdDesk Starter kann eROCKIT flexibel vier Mal bis zu 100.000 Euro über die Crowd innerhalb von 12 Monaten einsammeln – und das zu geringen Kosten. Denn „hohe Plattform-, Marketing oder Verwaltungskosten gibt es bei CrowdDesk nicht“, erklärt Andreas Zurwehme. Das führt zu einer effizienten Kapitalaufnahme, die bereits ab kleineren Beträgen wirtschaftlich sinnvoll ist. Davon profitieren am Ende nicht nur die Investoren, sondern auch Start-ups wie eROCKIT selbst.

     

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