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    Stories Featured | 3 Min Lesedauer

    Das Unternehmenswachstum mit der Crowd finanzieren

    Das Unabhängige Wochenblatt nutzt Crowdinvesting, um sein Unternehmenswachstum und Investitionen in neue Geschäftsfelder weiter voranzutreiben. Warum hat sich das Wochenblatt für den Weg der digitalen Direktfinanzierung entschieden?

    Das Unabhängige Wochenblatt ist eine Institution in der Welt der baden-württembergischen Anzeigenblätter. Am 01. September 1972 erschien die erste Ausgabe in Ravensburg, 35.000 Zeitungen wurden damals ausgetragen. Die Entwicklung seither ist enorm: Das Wochenblatt hat sein Verbreitungsgebiet mittlerweile auf die Regionen Oberschwaben, Westallgäu, Bodenseekreis und nördlichem Schwarzwald mit einer Auflage von knapp 380.000 Zeitungen ausgeweitet.

    „45 Jahre später ist das Wochenblatt eine etablierte Medienmarke im Südwesten Baden-Württembergs“, erklärt Chefredakteurin Karin Boukaboub. Gemeinsam mit einem Team von 30 Redakteuren versorgt sie mehr als 750.000 Leser jeden Donnerstag mit umfassender regionaler und lokaler Berichterstattung. „Es ist wichtig, dass sich unsere Leserschaft aus einer Vielzahl seriöser Quellen über das Geschehen vor Ort informieren kann – und das kostenlos“, ist sich Karin Boukaboub sicher. Dieses Unternehmenswachstum soll nun mit Crowdinvesting weiter fortgesetzt werden.

    Zitat_Karin Boukaboub

    Das Wochenblatt auf Wachstumskurs

    Dass das Unabhängige Wochenblatt heute so erfolgreich ist, war vor zwei Jahren alles andere als sicher. Im Dezember 2017 kam es zu einer „freiwilligen Abwicklung“ durch den damaligen Eigentümer – trotz guter Geschäftszahlen. „Ein völlig ungewöhnlicher Vorgang“, blickt Sven Jetter, Geschäftsführer des Unabhängigen Wochenblatts, zurück. Zuvor war er Vertriebsleiter beim alten Wochenblatt. „Wir waren ein schuldenfreies Unternehmen, das zudem über einen guten Kassenbestand und eine loyale Leserschaft verfügte“, erklärt Jetter. 

    Bereits am 1. Februar 2018 erschien das neu firmierte Unabhängige Wochenblatt. Seither ist die Leserschaft weitergewachsen, und auch die Geschäftsentwicklung ist positiv. Derzeit beschäftigt das Anzeigenblatt 60 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verlag, ca. 50 freie Mitarbeiter und mehr als 1.250 festangestellte Austräger.

    Thomas Kiefer_Unabhängiges Wochenblatt

    „Diese Erfolgsgeschichte möchten wir fortsetzen“, betont Thomas Kiefer, Verlagsleiter des Unabhängigen Wochenblatts. Crowdfunding und Journalismus: zwei Bereiche, die in den vergangenen Jahren viele Projekte gemeinsam erfolgreich realisiert haben. Das Unabhängige Wochenblatt setzt nun auch auf Crowdinvesting. „Wir wollen dieses Finanzierungsinstrument nutzen, um einerseits unser Digitalangebot weiter auszubauen. Außerdem möchten wir in eine breite und zuverlässige Verteilung investieren und unseren redaktionellen Standard weiterentwickeln“, erklärt Kiefer die Motivation. Dazu soll die Crowd aktiviert werden.

    Kapital einsammeln und Aufmerksamkeit schaffen

    Doch warum setzt das Wochenblatt bei der Finanzierung dieser Vorhaben auf Crowdinvesting? „Eines der Hauptmotive war die Einbindung unsere Leserschaft, die schon ab 100 Euro investieren kann – und dafür attraktive Zinsen erhält“, sagt Sven Jetter. Sowohl Leser als auch Anzeigenkunden sollen von den Investitionen profitieren. Anzeigenkunden haben beispielsweise die Möglichkeit bei bestimmten Investitionssummen entsprechende Werbeflächen in der Print- und Online-Ausgabe zu buchen. 

    „Mediale Aufmerksamkeit und eine größere Blatt-Leser-Bindung“, bringt Karin Boukaboub die Synergieeffekte, die sie sich neben dem Einsammeln von Kapital für das Unabhängige Wochenblatt erhofft, auf den Punkt. Auf Banken zurückgreifen wollten das Wochenblatt indes nicht – diese seien zu konservativ und man müsse hohe bürokratische Hürden überwinden. Außerdem würden diese „das Wochenblatt und seine Produkte nicht kennen – anders als unsere langjährige Leserschaft.“

    Sven Jetter_Unabhängiges Wochenblatt

    „Mit CrowdDesk können wir die Stärken des Wochenblatts gezielt in den Vordergrund stellen“

    Bei der Umsetzung der Crowdinvesting-Kampagne setzt das Wochenblatt auf CrowdDesk. „Uns hat der schlanke Investitionsprozess sofort angesprochen. So können wir die Finanzierungsrunde unter eigenem Logo und mit unseren eigenen Inhalten gestalten. So sind wir unabhängig von großen Crowdinvesting-Plattformen“, sagt Thomas Kiefer. Auf diesem Weg wolle man sich langfristig eine Wochenblatt-Crowd kultivieren und diese dauerhaft als Investoren gewinnen.

    „Wir haben mit dem Wochenblatt bereits ein sehr erfolgreiches Anzeigenblatt, das wir nun für die Zukunft fit machen wollen. Die demokratische Kapitalvergabe mittels Crowdinvesting ist dafür der ideale Weg“, sind sich die Verantwortlichen des Unabhängigen Wochenblatts sicher. Auf www.wochenblatt-crowd.de können Anlegerinnen und Anleger ab sofort investieren. 

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